Über Uns

Das DVT wird von Dr. med.dent. Jürgen Pipke - Spezialist für Implantologie, mit Schwerpunkt Paradontologie und ästhetische Zahnheilkunde - in Dortmund betrieben... > mehr Infos

Röntgen für Patienten

Die Dentale digitale Volumentomographie wurde Ende der 90er Jahre in die zahn- medizinischen und kieferchirurgischen Fachrichtungen eingeführt.
> Alle Infos für Patienten

Infos für Zahnärzte

Fachliche Informationen zu DVT-Verfahren und den Behandlungsmethoden
> Informationen für Zahnärzte

DVT vor Implantation mit Röntgen- bzw. Bohrschablone (einfache Form)

Die Kombination einer kompletten DVT- Diagnostik mit gleichzeitiger Darstellung einer Bohrschablone in einer Aufnahme



Planung Implantation, Bohrschablone für die Punktbohrung.
Implantatachse muß korrigiert werden.

Vorgehensweise

- Situationsabdruck des Ober- und Unterkiefers
- Gipsmodelle
- Anfertigen einer Röntgen- bzw. Bohrschablone mit einer polymerisierten
  Hülse an geplanter Implantationsstelle (z.B. CT-Hülse der Firma Camlog) im Labor
- Fertigen einer DVT Aufnahme mit der vorher gefertigten Schablone
- Beurteilung der Lageposition der Bohrhülse anhand der DVT- Aufnahme
  durch die genaue Kenntnis der knöchernen Strukturen
- Nutzung der Schablone zur Initialbohrung, also Punktbohrung oder
  Tiefenbohrung mit dem Pilotbohrer

DVT mit Bohrschablone
(Komplexe Form-geführte Implantation)

Vorgehensweise

- Gipsmodelle
- Erstellung einer Röntgenschablone im Labor mit Referenzmarkern
  und speziellen Formteilen (z.B. Sitcat, Codiagnostiks nach 3D, Hafner)
- DVT mit Röntgenschablone
- Übertragung der Dicom Datensätze in die Laborsoftware der Systeme
  und Planung der Implantatposition
- Dann Fertigung der Bohrschablone im Labor geführte Implantation,
  bzw. Umarbeiten der Röntgenschablone
- zahnloser Kiefer:Hilfsimplantate zur Fixierung der Schablone



Kombination aus schablonengeführter und traditioneller Implantatinsertion

Aus klinischer Sicht wird in vielen Fällen zu einem kombinierten Vorgehen aus schablonen- geführter und traditioneller Implantatinsertion geraten. So erfolgt zunächst die Initialbohrung unter Zuhilfenahme der Bohrschablone. Sowohl Implantatposition, als auch die Implantat- achse werden so definiert. Die anschließende Aufbereitung, mögliche notwendige Korrekturen und die eigentliche Implantatinsertion erfolgen sodann ohne Verwendung einer Schablone unter voller Sicht in das Operationsgebiet.

Bei dieser Vorgehensweise werden perfekt die Vorzüge einer navigierten Implantatbohrung genutzt und dann vereint mit dem chirurgischen Können des Operateurs. Man erhält so ein optimales Behandlungsergebnis. Ferner verringert die virtuelle Planung chirurgische Komplikationen.

Durch die dreidimensionale präoperative Implantatdiagnostik und -Simulation bietet sich dem Operateur ein bereits vorhersagbares Behandlungsergebnis. Jeder erfahrene Implantologe weiß, dass eine suboptimale Implantatpositionierung zu hohen ästhetischen und funktionellen Einbußen führt, was durch die präoperativ simulierte Implantatinsertion nahezu ausgeschlossen werden kann.

Abschließend lässt sich sagen, dass die computergestützte Navigation in keinem Fall das chirurgische Know-How und eine langjährige implantologische Erfahrung ersetzt - aber sie unterstützt und erweitert diese und ist ihr hilfreich. Daher ist, wie bereits erwähnt, das kombinierte Vorgehen aus schablonengeführter Pilotbohrung und herkömmlicher Implantatinsertion ohne Schablone, um die Vorteile der navigierten Implantatbohrung mit dem chirurgischen Fachwissen des Behandlers in einem bestmöglichen Behandlungsergebnis zu vereinen, ausdrücklich zu befürworten.



<< zurück "Informationen für Zahnärzte"